Bangkok Tipps: Tuk Tuk fahren in Bangkok

Tuk Tuks gehören in Bangkok auf jeden Fall zum Straßenbild. Du kannst sie quasi nicht übersehen, wenn du in Bangkok unterwegs bist. Auch wenn es mittlerweile eine Menge Alternativen gibt, gehören sie vor noch zu den am häufigsten genutzten Verkehrsmittel

Vor allem von Touristen werden sie häufig genutzt. Es hat sich sozusagen zu einem Must-Do in Bangkok entwickelt. Auch für uns gehörte eine Tuk Tuk Fahrt zu einem Bangkok-Besuch. Wir haben diese jedoch gemacht, als unsere Füße weh taten und die Straßen einigermaßen leer waren. Denn Tuk Tuks haben einige Nachteile.

Bangkok ist immer voll und es gibt gefühlt kaum eine Zeit, in der auf den großen Straßen im Zentrum kein Stau ist. Zu dieser Zeit und auf diesen Straßen solltest du dir kein Tuk Tuk nehmen. Du stehst genauso im Stau, wie alle anderen auch, hast aber keine Klimaanlage und atmest die ganze Zeit die Abgase der anderen Autos, Tuk Tuks und uralten Busse ein. Das ist nicht angenehm. Auf diesen Straßen empfehlen wir definitiv andere Verkehrsmittel.

Tuk Tuk fahren in Bangkok als Sehenswürdigkeit

Tuk Tuk fahren: Preis ist Verhandlungssache

Die Preis für die Fahrt ist von deinen Verhandlungskünsten, der Laune des Fahrers und der gefahrenen Strecke abhängig. Du solltest immer im Voraus den Preis verhandeln. Sitzt du erstmal im Tuk Tuk, geht es los und dann zu verhandeln wird schwer. Die Fahrer setzen die Preise immer zu hoch an, handeln und feilschen ist hier alles.

Wie überzogen die Preise jedoch tatsächlich sind haben wir unterschätzt und haben wir auf dem Heimweg von dem Golden Mount bis zum Bahnhof Hua Lomphong – in etwa 2 Kilometer – erfahren.

Für die Strecke sollten wir 100 Baht bezahlen. Fabi hat 50 Baht geboten. Der Fahrer ist direkt auf 60 Baht runter. Aber wir sind hart geblieben und mussten am Ende auch nur 50 Baht zahlen.

Mit mehr Erfahrung hätten wir den Fahrer weiter runterhandeln können. Erst im Nachhinein haben wir erfahren, dass für kurze Fahrten nicht mehr als 30 Baht bezahlt werden sollten. Letztendlich musst du dir aber im Vorweg klar sein, was du zahlen möchtest und solltest davon auch nicht abweichen. So haben wir es auch immer gemacht.

Tuk Tuk als Sehenswürdigkeit

Tuk-Tuk Fahrten sind eine Attraktionen in Bangkok. Das wissen auch die Fahrer. Das heißt viele der Tuk Tuk Fahrer sehen es gezielt auf Touristen ab. Das bedeutet höhere Preise, als notwendig.

Deswegen solltest du, wie oben beschrieben immer handeln und nicht die stehenden Tuk Tuk auswählen, auch wenn diese aufdringlicher und bequemer zu finden sind.

Tuk Tuk in Bangkok

Tuk Tuk Mafia – Touristenfalle

Es gibt die sogenannte Tuk Tuk Mafia. Diese Fahrer bieten Touristen einen besonderen Preis an. Entweder besonders günstig, besondere Routen oder geheime Shoppingplätze. Häufig fährst du mit den Tuk Tuks dann irgendwelche Hinterhöfe oder Stadtviertel an und wirst genötigt, etwas zu kaufen. Die Fahrer bekommen hierfür eine Provision.

Eine andere Masche ist, dass die Fahrer vor besondereren Sehenswürdigkeiten warten und die Touristen ansprechen. Das kann mitunter ganz schön nervig werden. Diese Fahrer haben es ausschließlich auf die Touristen abgesehen und nehmen meist hohe Preise – diese sind auch nicht stark zu verhandeln.

Ebenfalls zweimal aus eigener Erfahrung erlebt, wurden wir auf der Straße angesprochen, wo wir hin wollten. Die Personen wirkten jedes Mal sehr freundlich, zumal wir auch immer gerade auf das Handy schauten, um den richtigen Weg zu finden. Schnell wurden wir an eine Karte gezogen, die irgendwo rumhing und uns wurde der Weg erklärt. Doch dann kam der Satz “Der Tempel XY – in unserem Fall der Wat Pho – ist heute erst ab 13:30 Uhr für Touristen geöffnet. Aber stattdessen, könnten wir zu einem anderen Tempel gehen, der in der Nähe wäre und und auf dem Weg dorthin könnten wir auf einem Markt vorbeischauen. So weit so gut. Aber dann kam jedesmal ein Tuk Tuk Fahrer um die Ecke und unser Gesprächspartner wollte und auf das Tuk Tuk verfrachten.

Genau vor sowas wurden wir häufig gewarnt und haben es immer und immer wieder gelesen und trotzdem sind die Gespräch anfangs überhaupt nicht auf verkaufen aus, weshalb es uns nicht aufgefallen ist. Wir haben dann immer direkt abgewunken und sind dann weiter gegangen, denn den Weg wussten wir dann immerhin.

Drei Tipps für deine Tuk Tuk Fahrt:

  1. Preise verhandeln aber zu günstige Preise hinterfragen
  2. Tuk Tuks direkt vor den Sehenswürdigkeiten meiden
  3. Nicht zur Rush Hour durch die Innenstadt fahren

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