Tag 237 bis 241 – Unsere Ankunft auf Bali

Nach Fidschi, was wir als das Land mit den nettesten Menschen kennenlernen durften, mit absoluten Traumstränden und sehr viel Local-Leben, waren wir auf Bali gespannt.

Was wir von Bali erwarteten, konnten wir vor unserer Reise gar nicht so richtig sagen. Traumstrände, pures Asien, hoffentlich ein bisschen in das einheimische Leben reinschnuppern zu dürfen aber auch viele Touristen. Zumindest zwei der vier Punkte haben sich erfüllt…

Unsere Ankunft auf Bali

Noch bevor wir in Sydney losgeflogen sind, kam die Anfrage von unserem Guesthouse, wann wir ankommen und ob wir schon eine Fahrmöglichkeit gebucht hätten. Nein, hatten wir natürlich nicht. Also hat sie uns eine besorgt. Die ersten 250.000 indonesischen Rupien waren schonmal ausgegeben. Und das sollten nicht die letzten für unsere Fahrten bleiben. 

Das Ergebnis: Wir wurden das erste Mal mit einem Namensschild vom Flughafen abgeholt. Schon ein schönes Gefühl, daran könnten wir uns gewöhnen.

Unsere erste Unterkunft in Sanur, in der Nähe von Denpasar, war mega schön und das Essen lecker. Meistens gab es Bratreis oder -Nudeln. Mein Magen musste sich erst noch erholen. Er hatte in der letzten Nacht in Fidschi noch einen mitbekommen. Deswegen war ich gerade am Anfang noch sehr vorsichtig, was das Essen angeht. 

Ankunft auf Bali unsere Unterkunft

Sanur an sich war für uns ein kleiner Schock.

Ja, wir wollten umbedingt zurück nach Asien. Und ja, wir haben uns schon sehr gefreut. Aber wir haben auch vergessen, wie voll es wirklich auf den Straßen ist. Das erste Mal eine vergleichsmäßig kleine aber sehr volle Straße zu überqueren, war wieder mehr als nervig, schwierig und aufregend. 

Autos und Motorräder rasten an uns vorbei. Roller kamen aus allen Richtung. Fuhren auf der falschen Seite und tauchten plötzlich neben uns auf. Es war laut. Motorgeräusche und alle paar Sekunden ein Hupen. Überall Roller und in der Mitte die Autos. Und auf dem Bürgersteig: Wir. Händchen haltend. Getrennt von unserem Essen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Pures Chaos.

Ach ja, Händchen halten, damit wir uns gegenseitig zurück ziehen können, falls einer von uns einen der hundert Roller übersieht. Aber das erste Essen, war mega lecker. Wir werden wieder kommen. Sind wir auch.

Sanur an sich hat außer zu viel Verkehr nicht wirklich irgendwas zu bieten. Weshalb wir unsere beiden vollen Tage mit unserer Bali-Planung und auskurieren verbracht haben.

Next Stop: Ubud

Ubud liegt im Inland. Die Stadt ist bekannt für die umliegenden Reisterrassen und gilt als Yoga-Mekka. 

In manchen Blogbeiträgen haben wir gelesen, dass Ubud früher nur aus kleinen unasphaltierten Straßen bestand. Und damals noch viel mehr Charme hatte. Ubud hat unserer Meinung nach noch immer Charme, aber es ist auch sehr, sehr voll. Seit der Film Eat Pray Love teilweise hier gedreht wurde, wird die Stadt von Touristen überrannt. Vom einstigen Geheimtipp zum absoluten Must-See von gefühlt allen Bali-Touristen. Auch von uns, wenn auch nicht wegen des Films. 

Straße in Ubud-Bali
Straße in Ubud

Ubud hat sich auf die Touristen eingestellt, überall sprießen westliche und hippe Restaurants und Cafés aus dem Boden. Es ist cool solche Restaurants für immer noch günstige Preise zu besuchen, aber es ist auch irgendwie nicht das, was wir auf Reisen durchgehend brauchen und suchen. 

Traditionelles Essen für Bali - Babu Guling
Traditionelles Essen für Bali: Babi Guling

Das einheimische Leben hier zu finden, ist schwer. Und ob wir es gefunden haben, wissen wir nicht so genau. Immerhin haben wir mit den Locals für unter einen Euro zu Abend gegessen. Ist ja immerhin etwas, oder?

Das erste Mal in Indonesien einen Roller ausgeliehen

Seit dem wir Deutschland vor acht Monaten verlassen hatten, ist es erst das zweite Mal gewesen, dass wir uns einen Roller ausgeliehen hatten. Fabi ist gefahren und ich habe mich zumindest am Anfang ängstlich an ihm festgeklammert. 

Los ging es für uns schon ganz früh – viertel nach sechs. Immerhin wollten wir ja zum Sonnenaufgang bei den Tegallalan Reisterrassen sein. Nach 30 Minuten Fahrt und einer hektischen Tankstellen-Suche sind wir endlich angekommen. Nur leider war der Sonnenuntergang weit und breit nicht zu sehen. Dafür dicke graue Wolken, die ziemlich viel Regen geladen hatten.

Reisbauer Tegallalang Reisterassen in der Nähe von Ubud
Reisbauer Tegallalang Reisterassen in der Nähe von Ubud

Also haben wir uns erstmal anderthalb Stunden untergestellt, haben einer Baby Katze beim Käfer quälen zugeschaut und abgewartet. Bomben Wetter wurde es nicht mehr, aber dafür hat es irgendwann aufgehört zu regnen. 

Wir haben uns viel Zeit genommen, sind durch die Reisterrassen gewandert, haben Bilder gemacht und haben das Grün bewundert. Denn obwohl dicke graue Wolken am Himmel hingen und keine Sonne zu sehen war, haben die Reispflanzen geleuchtet. 

Nachdem wir gefühlte 300 Bilder gemacht haben, ging es zurück zum Roller. Es wurde voll. Ab neun wurden es immer mehr Leute und ab zehn war es voller Touristen. Wir waren froh, dass wir schon so früh dort waren. 

Tegallalang Reisterassen in der Nähe von Ubud

Tirta Empul Tempel

Von diesem Tempel haben wir einiges gehört und gelesen, bevor wir uns auf den Roller geschwungen haben. Und da er in der gleichen Richtung liegt, haben wir ihn kurzerhand mit eingeplant. 

Der Weg von den Tegallalang Reisterrassen dorthin führte uns auf schmalen Straßen durch kleine Dörfer und wunderschöne untouristische Reisterrassen.

Tirta-empul-Tempel

Der Tirta Empul Tempel ist für seine heilige Quelle bekannt, in dessen Wasser sich Gläubige waschen können. Wir fanden den Tempel nicht wirklich schön, dafür mega überlaufen. Und das Essen in einen großen Warung nur ein paar hundert Meter weiter war zwar sehr lecker, aber auch überteuert. 

Frisch gestärkt ging es zurück Richtung Ubud. 

Tritt Empul Tempel auf bali

Goa Gajah Cave – auf dem Weg entdeckt

Immer wieder auf das Handy geschaut, ob wir auch den richtigen Weg nehmen, haben wir die Goa Gajah Cave und den dazugehörigen Tempel entdeckt. Auch hier fanden wir den Tempel nicht wirklich schön, dafür aber der dazugehörige Urwald, der hinter dem Tempel liegt. 

Und mit einem kalten Getränk und mit dem Blick auf flache Reisterrassen haben wir den Tag ausklingen lassen.

Im nächsten Reisetagebuch geht es um unsere Tage in Ubud, an denen wir gleich noch zwei besondere Sachen gemacht haben und unsere Unterkunft irgendwo im Nirgendwo.

elephant Cave in der Nähe von Ubud
elephant Cave in der Nähe von Ubud

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